Eurohypo: Weiter rote Zahlen – Fortschritte mit Immobilienfinanzierung
Der Staats- und Immobilienfinanzierer Eurohypo bleibt 2010 voraussichtlich in den roten Zahlen, vermeldet aber Fortschritte in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Vor allem wegen Unkosten bei der Verkleinerung der Staatsfinanzierungssparte erhöhte sich der Vorsteuerverlust im 1. Halbjahr auf 215 Mio. Euro (H1 2009: -185 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewerblichen Immobilienfinanzierung verbesserte sich dagegen deutlich auf -53 Mio. Euro (-226 Mio. Euro). Belastend wirkte sich eine gestiegene Risikovorsorge aus (+29 % auf 595 Mio. Euro), was in erster Linie auf den US-Markt zurückzuführen war. Bei Vergabe von neuen Krediten zeigte sich die Eurohypo wieder etwas mutiger: In der gewerblichen Immobilienfinanzierung wuchsen die neuen Zusagen (ohne Prolongationen) gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 von 699 Mio. Euro auf 2,4 Mrd. Euro.
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