Wiesbaden: Stadt mit neuem Modell für Platz der deutschen Einheit
Die Stadt Wiesbaden will die am Platz der deutschen Einheit geplante Sporthalle samt Geschäftshaus nicht mehr als klassisches PPP-Projekt realisieren. Stattdessen wird nun ein Investor gesucht, der die Gebäude errichtet, an die Stadt verkauft und anschließend zurückmietet. Der Magistrat sprach sich nun für diese Variante aus, nachdem die Ursprungsvariante vor einem Monat in der Stadtverordnetenversammlung wegen der zu erwartenden Kosten durchgefallen war: 90 Mio. Euro Mietkosten für eine Dauer von 30 Jahren wären auf die Stadt zugekommen. Mit dem neuen Modell sollen die Kosten auf 50 Mio. Euro sinken. Ob das Bauunternehmen Max Bögl, das als Sieger eines Wettbewerbs für die PPP-Variante hervorgegangen war, erneut den Zuschlag erhält, ist offen.
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