Expo Real: Ringen um die Entscheidung

Ob und in welcher Größe die Expo Real in diesem Jahr stattfindet, soll sich in Kürze entscheiden. Die Messegesellschaft München hat ihr Hygienekonzept und die Stand-Platzierungsvorschläge am 20. Mai an die Aussteller verschickt und eine Rückmeldefrist bis 3. Juni gesetzt, allerdings dabei die Möglichkeit eines Aufschubs eingeräumt. Daraufhin haben Unternehmen wie CBRE Global Investors, Catella, Benchmark, Barton, NAI, DSK und mehrere Einzelhandelsfilialisten sowie einige Städte aus NRW abgesagt, mit Verweis auf Zusatzkosten und Gesundheitsschutz. Es gibt aber auch andere Stimmen. „Wir fahren hin, wenn die Messe stattfindet“, heißt es bei der Zech Group oder den Wirtschaftsförderungen von Berlin und Hamburg. Auch Quest Funds hält an seiner Teilnahme fest, wenngleich in reduzierter Zahl, Verdion dagegen will in voller Personenstärke anreisen. Die Messe selbst will sich Mitte Juni zum Stand der Dinge äußern, derzeit müsse die Situation „nahezu täglich neu bewertet werden“. Wie zu hören ist, wird den Stand-Buchern für die Umstände kein Preisnachlass gewährt, im Gegenteil: die Gebühren steigen um 5%. Andererseits scheuen manche eine Absage, um ihren angestammten Hallenplatz für die Zukunft nicht zu verlieren.

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