Hochtief: Spanier unterbreiten Übernahmeangebot
Der spanische Baukonzern ACS will Hochtief übernehmen. ACS, mit einem Anteil von knapp 30 % bereits größter Hochtief-Aktionär, bietet in einem gestern veröffentlichten Übernahmeangebot acht eigene Aktien für fünf von Hochtief. Da acht ACS-Papiere nach derzeitigem Börsenkurs aber einen geringeren Wert haben als fünf Hochtief-Aktien, dürften die Spanier bei den anderen Hochtief-Aktionären kaum Zuspruch finden. Dies sei beabsichtigt, sagte eine ACS-Sprecherin der „Financial Times Deutschland“ (FTD). Nachdem der Konzern seiner gesetzlichen Pflicht genügt habe, werde er seinen Anteil über die Börse schrittweise aufstocken. „Unser Ziel ist es, langfristig eine Beteiligung von knapp über 50 % zu erwerben“, erklärte ACS-Vorstand Ángel García Altozano der FTD. Der Hochtief-Vorstand reagierte nach außen hin gelassen: Man prüfe die Sachlage und werde „zum gegebenen Zeitpunkt“ eine Empfehlung an die eigenen Aktionäre abgeben.
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