München: InBev gibt Pläne für 300 Mio. Euro teure Großbrauerei auf
Der Brauereikonzern InBev Deutschland hat seine Pläne für eine 300 Mio. Euro teure Großbrauerei in München-Langwied aufgegeben. Man habe sich nach Abwägen von Kosten und Nutzen gegen das Projekt entschieden, das auf einem rd. 15 ha großen Areal am Autobahnkreuz A8/A99 realisiert werden sollte, teilte Chris Cools, DeutschlandChef von AB InBev, mit. Die Biermarken Spaten, Franziskaner und Löwenbräu würden auch künftig am Produktionsstandort Marsstraße in der Münchnener Innenstadt gebraut. Der Mietvertrag mit der Sedlmayr Grund und Immobilien KGaA für das Brauereigelände laufe noch bis mindestens 2033. Wie der „Münchner Merkur“ berichtet, prüft nun stattdessen die Schörghuber-Gruppe, ob sie die zum Konzern gehörenden Brauereien Paulaner und Hacker-Pschorr vom Nockherberg auf das für InBev reservierte Gelände verlagern soll.
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