Patrizia: „Wir haben keine Angst vor Repositionierungen und Umnutzungen“

Patrizia rechnet mittelfristig mit neuen Investmentchancen durch eine veränderte Büronutzung.  "Die Nachfrage verlagert sich im Zuge des Homeoffice-Trends von Zentren wie Berlin, London oder Tokio hin zu dezentraleren Standorten", sagte Co-CEO Thomas Wels im Gespräch mit TD. In seinen Büros in Frankfurt und Luxemburg erforsche Patrizia eigene "New-Work-Arbeitsbereiche" als Ergänzung zum Homeoffice. "Wir haben keine Angst vor Repositionierungen, Umbauten und Umnutzungen." Bis auch die Investoren sich von den Trends überzeugten, will Patrizia in nächster Zeit vor allem Wohninvestments weiter ausbauen. Wachsen möchte Patrizia v.a. in Asien. "Gerade japanische Institutionelle verstehen den europäischen Markt sehr gut", so Wels. Japan, wo Patrizia 2019 den Asset-Manager Kenzo akquirierte, habe auch als Anlageziel hohe Priorität. "Wir wollen dort in den nächsten drei bis vier Jahren 1,5 bis 2 Mrd. Euro in Wohnimmobilien  investieren", so Wels. Patrizias Bestand an Nicht-Immobilien-Assets wie Wasserstoffspeicher oder Solarparks soll auf 10 Mrd. Euro wachsen. Das Interview, in dem sich Wels auch zu möglichen Übernahmekandidaten äußert, lesen Sie in TD Premium.

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