Berlin: Jagdfeld wehrt sich beim Quartier 206

Bei der kürzlichen Zwangsversteigerung des Quartiers 206 in Berlin hat ein Unternehmen aus dem Kreis der Familie Jagdfeld dem Vernehmen nach rd. 225 Mio. Euro geboten und damit mehr als RFR. Wie gestern berichtet, soll RFR rd. 220 Mio. Euro geboten haben. Allerdings wurde das Gebot Jagdfelds von der Rechtspflegerin nicht zugelassen. Dagegen hat Jagdfeld einen Befangenheitsantrag gestellt und weitere Rechtsmittel angekündigt. Das Amtsgericht Mitte habe "grob rechtswidrig gehandelt, als es einem Bieter verbot, ein Gebot abzugeben", sagte ein Sprecher der Familie Jagdfeld. Begründet worden sei die Ablehnung mit der Behauptung, der Bieter habe keine ernsthaften Erwerbsabsichten. Über den Zuschlag soll am 22. Juni entschieden werden, der Befangenheitsantrag wird gesondert verhandelt.

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