Hochtief: BaFin könnte laut Bericht helfen – Australier tun’s nicht
Laut einem Bericht des „Spiegels“ steht die Übernahmeschlacht um Hochtief vor einer überraschenden Wendung: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erwäge, das Übernahmeangebot von ACS nicht zu genehmigen. Die BaFin störe sich an mehreren Unwägbarkeiten bei der Finanzierung des Geschäfts. Auch moniere die Behörde, dass ACS in Spanien wegen Bilanzfälschung verklagt wurde. Außerdem hatten mehrere Kleinaktionäre des Konzerns gegen eine Kapitalerhöhung geklagt, mit der die Übernahme gestemmt werden soll. Die BaFin, die heute eine Entscheidung fällen muss, kann nach Meinung von Experten die Übernahme zwar nicht komplett stoppen. Allerdings würden sich die Kosten für ACS erhöhen. Der Versuch von Hochtief, Schützenhilfe von der australischen Übernahmekommission zu erhalten, schlug unterdessen zum zweiten Mal fehl: Ein Berufungsantrag von Hochtief wurde am Montag abgelehnt. Damit wird ACS nicht zu einem Übernahmeangebot für die Minderheitsaktionäre der Hochtief-Tochter Leighton verpflichtet.
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