Deutsche Bank: Verhandlungen über Kauf der Postbank bestätigt
Die Deutsche Bank hat in einer Ad-hoc-Mitteilung „fortgeschrittene“ Verkaufsverhandlungen mit der Deutschen Post über eine Beteiligung an der Postbank bestätigt. Ob sie zu einem Abschluss führten, sei jedoch offen. Das Institut wolle zunächst mit 29,75 % bei der Postbank einsteigen und sich ein Vorkaufsrecht für die restlichen Anteile der Post – diese hält 50 % – sichern, berichtet der Bonner „General-Anzeiger“. Mit einer Beteiligung unter 30 % müsste die Deutsche Bank noch kein Pflichtangebot an die übrigen Aktionäre abgeben. Der Aufsichtsrat der Deutschen Post will am Freitag über die Transaktion entscheiden. Post-Chef Frank Appel hatte im Juni Verkaufsabsichten für die Postbank bekannt gegeben. Neben der Finanzmarktkrise und fallenden Aktienkurse hatte die Haltung der Bundesregierung, die einen deutschen Käufer bevorzugt, eine rasche Entscheidung verhindert. Diese besitzt ein vertraglich vereinbartes Vetorecht und kann somit jede Entscheidung des Haupteigentümers blockieren.
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