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Spanien: Immobilienkonzern Colonial fürs Erste aus dem Schneider

Aufatmen beim hoch verschuldeten spanischen Immobilienkonzern Inmobiliaria Colonial SA: Wie das Unternehmen mitteilt, wurde jetzt mit den Gläubigerbanken eine Umschuldungslösung in einer Gesamthöhe von 7 Mrd. Euro erzielt. Die Konkursgefahr scheint damit abgewendet. Den Angaben zufolge wird das Bankenkonsortium um Goldman Sachs, Royal Bank of Scotland, Calyon und Eurohypo dem Immobilienkonzern 6,5 Mrd. Euro Kredit über eine Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung stellen. Die Gesamtverbindlichkeiten des Konzerns wurden Ende Juni auf rd. 9 Mrd. Euro beziffert. Um die neuen Kredite bedienen zu können, will der Immobilienkonzern wichtige Beteiligungen veräußern: Den Angaben zufolge stehen 33 % des französischen Büroimmobilienunternehmens SFL Société Foncière Lyonnaise, 15 % der Aktien des spanischen Baukonzerns FCC Fomento de Construcciones y Contratas SA, sowie die Beteiligung am Shoppingcenter-Betreiber Riofisa zur Disposition. Ferner kündigte Colonial an, Wandelanleihen für 1,4 Mrd. Euro zu begeben.

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