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Immoeast: Projekte in Milliardenhöhe auf Eis gelegt

Nach massiven Kursverlusten zieht die Immoeast Immobilien Anlagen AG die Notbremse und friert Projekte in Milliardenhöhe vorerst ein. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen Developments mit offenen Baukosten von ca. 4,4 Mrd. Euro um zumindest 2,0 Mrd. gekürzt werden. Bei Entwicklungsprojekten will man auf absehbare Zeit keine neuen Bauphasen in Angriff nehmen, Projekte im Planungsstadium nur bis zum Stadium der Baureifmachung fortführen und in Einzelfällen auch Developments einstellen. Betroffen seien Developments in allen Regionen, insbesondere in Rumänien. Zu den Maßnahmen, mit denen sich die Immoeast „dauerhaft Liquidität sichern“ will, zählt auch der Verkauf einzelner Bestandsobjekte. Den Angaben zufolge befinden sich Objekte mit einem Immobilienvermögen von rd. 400 Mio. Euro in konkreten Verhandlungen. Auch die Konzernmutter Immofinanz beabsichtigt Verschiebungen und Einstellungen geplanter Entwicklungsprojekte sowie weitere Verkäufe. Die Konzerntöchter Immoaustria und Immowest führen den Angaben zufolge Verkaufsverhandlungen über ein Gesamtvolumen von 400 Mio. Euro. „Damit sind alle Maßnahmen getroffen, die aus heutiger Sicht notwendig sind, um die langfristig positive Entwicklung der Gesellschaften zu sichern“, teilt die Immofinanz mit.

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