Hotels: Ausländische Investoren geben die Zurückhaltung auf
Internationale Investoren haben sich auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt zurückgemeldet. Laut Marktbericht von Jones Lang LaSalle (JLL) hat sich das Transaktionsvolumen im vergangenen Jahr auf rd. 800 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Vor allem in den letzten beiden Monaten des Jahres beobachtete Ursula Kriegl, Leiterin Hotels Deutschland bei JLL, einen Jahresendspurt mit überraschenden Deals. Im 4. Quartal betrugen die Umsätze 408 Mio. Euro, davon 290 Mio. Euro im November und Dezember. Die ausländischen Käufer hatten am Gesamtvolumen 2010 einen Anteil von 61 %. Im Krisenjahr 2009 war dieser Anteil von 90 % (im Zeitraum 2004 bis 2008) auf 21 % geschrumpft. Vor allem bei Paketen griffen die Ausländer zu: 90 % oder rd. 350 Mio. Euro ihrer Hotelinvestitionen flossen in Portfolios. Insgesamt hielten sich Einzeltransaktionen (400 Mio. Euro) und Portfoliodeals (390 Mio. Euro) aber die Waage. Für 2011 erwartet Kriegl, dass „die Milliarde geknackt wird. Ob es am Ende aber 1,2 Mrd. oder 1,5 Mrd. Euro werden, kann im Moment niemand sagen.“
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