Hochtief: ACS-Umtauschangebot könnte doch noch scheitern
In der Hochtief-Übernahmeschlacht keimt für die deutsche Seite überraschenderweise noch einmal Hoffnung auf: Hedgefonds streben offenbar gezielt Zukäufe jener Hochtief-Aktien an, die ACS im Rahmen seines Umtauschangebots angedient wurden. Das berichten zumindest das „Handelsblatt“ und die „Welt“ in ihren heutigen Ausgaben. Rund 260.000 Papiere würden genügen, um vor Ablauf der letzten Frist für das Umtauschangebot den ACS-Anteil wieder unter 30 % zu drücken. Einige der Investoren sind laut „Handelsblatt“ mit dem Preis des bisherigen Übernahmeangebots der spanischen ACS unzufrieden, anderen gehe es durchaus auch um die Selbstständigkeit Hochtiefs.
Erst mit Ablaufen der verlängerten Übernahmefrist Anfang Februar gehen die ACS angedienten Aktien ins Eigentum der Spanier über. Bis zum 18. Januar sind die Aktien, die eine eigene Wertpapierkennnummer haben, über die Börse handelbar. Die Papiere sind allerdings deutlich teurer als gewöhnliche Hochtief-Aktien. Wenn ein Investor die zum Tausch zurückgelegten Papiere erwirbt, kann er die Weitergabe an ACS rückgängig machen. Laut „Welt“ haben bereits Käufe – wenn auch in sehr geringem Umfang – stattgefunden.
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