Lindner und Geywitz stimmen auf weniger Fördergeld ein

Finanzminister Christian Lindner und Bauministerin Klara Geywitz haben die rd. 1.500 Besucher des Tags der Immobilienwirtschaft in Berlin auf weniger Fördergeld eingestimmt. Zudem wurden die hohen Ziele für neue Wohnungsbauten bekräftigt, der Transformationswillen der Branche eingefordert und dem Kampf gegen die Inflation eine Top-Priorität eingeräumt. Ausgaben müssten reduziert werden, das gelte auch für Fördergelder des Baus. "Auf Pump können wir keine Subventionen bezahlen, sonst müssen wir die Steuern erhöhen", sagte Lindner. Es soll weniger, aber dafür stärker zielgerichtete Gelder geben, erklärte Geywitz. Die Bauweise müsse sich ändern. Mit Hinweis auf das abrupte Ende zweier Förderprogramme und die Vorbereitungen eines Folgekonzepts sagte die Ministerin: "Einen dritten Förderstopp darf es dieses Jahr nicht geben." Lindner mahnte in Richtung EZB, die Notenbank solle sich auf ein oberstes Ziel konzentrieren: die Geldwertstabilität. "Wir sind nicht vor, sondern mitten in einer Wirtschaftskrise", so der Finanzminister.

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