Frankfurt: Deutlich weniger Projekte – vor allem bei Wohnungen

Das Volumen von Projektentwicklungen in Frankfurt und der nächsten Umgebung ist nach Zahlen des Analysehauses BulwienGesa stark rückläufig. Seit 2019 schrumpfte das Projektvolumen demnach von 6,1 Mio. m² auf 5,1 Mio. m². Die Zahlen umfassen geplante, im Bau befindliche und soeben fertiggestellte Projekte. Während es bei den Fertigstellungen gegenüber 2021 nur leichte Rückgänge gibt, brach das geplante Projektvolumen um 26 % ein. Insbesondere im Wohnsegment gibt es weniger Pläne für Neubauten. BulwienGesa-Vorstand Sven Carstensen sieht vor allem einen Einbruch bei Plänen für Wohnhochhäuser. "Viele Projekte werden geschoben oder in Frage gestellt." Als Gründe nennt er steigende Zinsen und höhere Baukosten, die manches Development für Investoren nicht mehr lohnend erscheinen ließen. Noch eine Besonderheit: 49 % des Projektvolumens entfallen auf das direkte Frankfurter Umland. Allein im Wohnsegment sind es 66 % aller bis 2026 geplanten und gebauten Quadratmeter, die nicht in der Metropole selbst, sondern im Speckgürtel entstehen.

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