Corestate nimmt Gläubiger-Vorschlag an

Angesichts einer drohenden Insolvenz des Unternehmens hat sich der Corestate-Vorstand entschieden, den Restrukturierungsvorschlag großer Anleihegläubiger zu unterstützen. Dieser sieht vor, die am 28. November und im kommenden April fälligen Anleiheschulden von nahezu 500 Mio. Euro zum Großteil in neue Aktien zu wandeln. Damit würden die Anleiheinhaber gut 80 % des Grundkapitals erhalten und die bisherigen Aktionäre wären entsprechend in die Minderheit gedrängt. Die außerordentliche Hauptversammlung, auf der die Altaktionäre über die hierfür notwendige Kapitalerhöhung abstimmen, wird um vier Wochen auf den 20. Dezember verschoben. Weitere Bedingung der Anleihegläubiger ist die Einsetzung eines Restrukturierungsvorstands und der Verkauf des Immobilienvermögens von Corestate, um mit den Einnahmen Schulden zu tilgen. Die Gläubiger erklären sich dafür bereit, dem Unternehmen 25 Mio. Euro gegen neue Anleihen mit vierjähriger Laufzeit zuzuschießen.

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