Auftragseingänge im Wohnungsbau brechen ein

Die Auftragseingänge im Wohnungsbau lagen im November nach den Daten des Statistischen Bundesamtes 18 % unter dem Vorjahresniveau. Real bedeutet das einen Rückgang um 29 %. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbe weist darauf hin, dass seit Juli die Order im Wohnungsbau mit zunehmender Geschwindigkeit fallen. Die stark gestiegen Zins-, belbenshaltungs- und Baukosten hätten die Pläne vieler Bauwilligen zunichtegemacht. Im gesamten Bauhauptgewerbe sanken die Auftragseingänge von Januar bis November gegenüber dem Vorjahreszeitraum kalender- und preisbereinigt um 8,2 %, während sie nominal um 6,6 % stiegen. Die Umsätze sanken real um 5,3 % und stiegen nominal um 10,5 % auf 97,4 Mrd. Euro. Stützend wirkt hier das erste Quartal nach, in dem die Umsätze nominal 20 % und real 6% über dem Vorjahresniveau lagen.

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