Stuttgart: Kostenrisiken von „Stuttgart 21“ höher als bislang bekannt?
Das Milliardenprojekt „Stuttgart 21“ sorgt weiterhin für Negativschlagzeilen. So zitiert das Magazin „Stern“ in seiner aktuellen Ausgabe aus einer bahninternen Studie, in der auf 130 Seiten Risiken des Großprojekts aufgelistet werden, die zu Kostensteigerungen führen könnten. Falls diese Risiken einträten, könnten die Kosten um 1,264 Mrd. auf 5,3 Mrd. Euro steigen und so den maximalen Kostenrahmen sprengen, so das Magazin. Des Weiteren stehe in der Studie, dass sich für den Tunnel bei Bad Cannstatt wegen des löchrigen Untergrunds trotz Ausschreibung keine Firma gefunden habe, die ihn bohren wolle. Die Deutsche Bahn wies den Bericht zurück: Es sei die ausdrückliche Aufgabe der Projektleitung, zu jeder Zeit alle nur denkbaren Risiken darzustellen. Man habe in den zurückliegenden Wochen bereits erhebliche Einsparpotenziale geschaffen. Deswegen sei man der Überzeugung, dass der derzeitige Projektverlauf keine Auswirkung auf den bisher bekannten Kostenrahmen habe.
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