Treveria: EZH-Investor macht Gewinn, ist aber noch nicht über den Berg
Das an der Londoner Börse notierte Investmentvehikel Treveria hat im Geschäftsjahr 2010 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach einem Nachsteuerverlust von 166,5 Mio. Euro im Jahr 2009 erzielte Treveria im vergangenen Jahr einen Nachsteuergewinn von 131,4 Mio. Euro. Dazu trugen ein Bewertungsgewinn von 73,5 Mio. Euro nach Abwertungen über 174,5 Mio. Euro im Vorjahr sowie die Dekonsolidierung eines insolventen Teilportfolios (23,1 Mio. Euro) bei. Die Bruttomieteinnahmen sanken 2010 von 145 Mio. auf 124,3 Mio. Euro (-14 %). Derzeit bemüht sich Treveria um die Verlängerung von Krediten über insgesamt rd. 650 Mio. Euro. Ein Darlehen der Eurohypo über 433,3 Mio. Euro läuft zwar erst im Juli 2012 aus, Verhandlungen mit der Bank stehen aber schon jetzt an: Eine Verzichtserklärung der Eurohypo im Zusammenhang mit einem weichen Bruch der Kreditbedingungen (LTV-Ratio) läuft im April aus.
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