INREV-Studie: „Eigenkapitalquote von 15 % wäre ausreichend“
Für Immobilienanlagen von Versicherern und Pensionskassen würde auch eine deutlich geringere Eigenkapitalquote ausreichen als im Rahmen des neuen europäischen Regelwerks „Solvency II“ vorgesehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IPD, die im Auftrag des Fondsverbands INREV sowie weiterer Verbände, darunter der BVI und der ZIA, erstellt wurde. Demnach könnte die Eigenkapitalquote auf 15 % herabgesetzt werden, ohne die Regulierungsziele von Solvency II zu gefährden. Das Regelwerk sieht hingegen eine Eigenkapitalquote von 25 % vor. Dies wurde von Immobilienexperten und Verbänden mehrfach als zu hoch kritisiert. Die Studie untermauere die Kritik nun erstmals durch eine wissenschaftliche Analyse, teilt der BVI mit, der die Studie unterstützt hatte. Bei INREV zeigt man sich zuversichtlich, dass die Ergebnisse der Studie in den noch laufenden Regulierungsprozess einfließen.
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