Degewo: Bis 2015 werden 5.725 Wohnungen für 262 Mio. Euro saniert
Die Berliner Wohnungsgesellschaft Degewo will bis 2015 für 262 Mio. Euro 5.725 ihrer Wohnungen energetisch auf Vordermann bringen. Auf dem Sanierungsplan stehen Wohnungen in der südlichen Gropiusstadt, in Marienfelde, den Tempelhofer Alboinhöfen und dem Weddinger Schillerhof. Die Mietsteigerungen sollen nach der Modernisierung „moderat“ ausfallen, kündigte Vorstandsmitglied Frank Bielka an. In den 436 bereits fertiggestellten Wohnungen im Feuchtwangerweg in der Gropiusstadt sei die Warmmiete um 11 % von 7,07 Euro/m² auf 7,83 Euro/m² angestiegen. Allerdings geht Bielka durchaus davon aus, dass „wir künftig noch stärker unseren Mietern gegenüber erklären müssen, dass wir die Investitionen nicht zum Selbstzweck vornehmen“. Laut einer Umfrage im Auftrag des Unternehmens meinen zwar 87 % der Berliner, Investitionen in die energetische Modernisierung seien wichtig, aber nur 53 % akzeptieren eine Kostenbeteiligung der Mieter.
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