Top-7-Investmentmärkte: Schwache Jahresbilanz trotz Endspurt
Das Jahresergebnis auf den deutschen Top-7-Investmentmärkten blieb trotz eines starken Schlussquartals verhalten. Im vierten Quartal stieg das gewerbliche Transaktionsvolumen laut Zahlen des Maklerverbunds GPP auf rund 4,4 Mrd. Euro (u.a. wegen fünf Großdeals in München und Köln), von Januar bis Dezember wurden aber nur 10,7 Mrd. Euro investiert und damit 12 % weniger als im Vorjahr. Fünf der sieben Standorte schlossen mit einem Minus: Frankfurt (-57 % auf 602 Mio. Euro), Düsseldorf (-31 % auf 700 Mio. Euro), Stuttgart (-20 % auf 360 Mio. Euro) und Hamburg (-14 % auf 1,9 Mrd. Euro) sowie knapp München (-2 % auf 2,38 Mrd. Euro). Nur Berlin (+2 % auf 3,35 Mrd. Euro) und Köln (+8 % auf 1,4 Mrd. Euro) konnten leicht zulegen. Büroimmobilien waren mit einem Umsatzanteil von 40 % wieder die am stärksten gehandelte Nutzungsklasse (Vorjahr: 29 %), vor gemischt genutzten Objekten (23 %). Der Anteil ausländischer Investoren sank von 35 % im Vorjahr auf 30 %.
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