Fortress steckt 500 Mio. Euro in Rückmietkaufspezialist
Die auf den Rückmietkauf spezialisierte Berliner Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (GNIW) hat vom Private-Equity-Investor Fortress eine Finanzzusage über 500 Mio. Euro für den Aufbau eines Wohnimmobilienportfolios erhalten. Die Vereinbarung sieht vor, dass GNIW für die Auswahl der Investments in wirtschaftlich stabilen Lagen zuständig ist, bei einem langfristigen Investmenthorizont. Erste Käufe der neuen Strategie sollen bald erfolgen, teilt Fortress mit. Bei dem Geschäftsmodell verkaufen Eigentümer ihre Immobilie vollständig an GNIW für einen fest vereinbarten Preis und erhalten im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht als Mieter. Die Kooperation mit Fortress unterstreiche die Attraktivität und Stabilität des Rückmietkaufmodells "und ermöglicht es uns, unsere Investitionsaktivitäten erheblich auszuweiten", so Geschäftsführer Sascha Lohfink. Damit steigt ein weiterer US-Investor in den deutschen Einfamilienhausmarkt ein. 2025 hatten Goldman Sachs und der kanadische Pensionsfonds PSP Investments den Aufbau einer Build-to-rent-Plattform für neugebaute Reihenhäuser angekündigt.
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