VDP verzeichnet auch im 4. Quartal Preisanstiege
Die realen Kaufpreise auf dem deutschen Immobilienmarkt sind 2025 um 4,0 % gestiegen, nach 1,8 % im Jahr 2024. Laut VDP-Index standen in allen vier Quartalen Preisanstiege zu Buche, zuletzt um 1,0 % vom dritten zum vierten Quartal. Während sich Wohnobjekte übers Jahr um 4,2 % und um 1,0 im Schlussquartal verteuerten, zogen Büroimmobilien um 3,9 bzw. 1,1 % und Einzelhandelsimmobilien um 2,3 bzw. 0,6 % an. Treiber der Wohnimmobilienpreise waren wie zuvor Mehrfamilienhäuser (+5,3 %). Da konnten selbst die dynamisch steigenden Neuvertragsmieten nicht mithalten (+3,5 %), entsprechend nahmen die Renditen um 1,7 % ab. In den Top 7 stiegen die Wohnimmobilienpreise dynamischer als im Durchschnitt (+4,7 %), wobei Stuttgart die geringste (+2,2 %) und Frankfurt die höchste (+5,7 %) Zunahme aufwies. Auch die Mieten kletterten in Stuttgart (+2,0 %) verhaltener als in Frankfurt (+5,0 %). Das Forschungsinstitut Empirica rechnet nach einem bundesweiten Anstieg der Angebotsmieten für Bestandswohnungen von 4,4 % im letzten Jahr mit Zuwächsen von 3 bis 4 % in diesem. Die Kaufpreise indes dürften wegen der hohen Zinsen stagnieren. Unterdessen weist der Europace-Hauspreisindex (EPX) für Januar leicht nachgebende Immobilienpreise aus.
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