Deutsche-Hypo-Index fällt auch im Februar
Die Stimmung in der deutschen Immobilienbranche bleibt gedrückt. Im Februar sank das "Deutsche Hypo Immobilienklima" das dritte Mal in Folge um 3,2 % auf 90,6 Punkte. Sowohl die Einschätzungen für die Investitions- als auch für die Ertragsseite haben sich verschlechtert. Gleiches gilt für alle Nutzungssegmente außer Büro: Das Handelsklima verzeichnet mit einem Minus von 8,3 % den stärksten Rückgang (78,1 Punkte). Das Logistikklima fällt erstmals seit über zwei Jahren unter die 100-Punkte-Marke (+4,1 %). Die Stimmungswerte für Wohnen (142,9 Punkte) und Hotels (103,3 Punkte) verringern sich leicht. Das Büroklima bleibt bei 73,6 Punkten. Die Nord/LB, in deren Auftrag die monatliche Stimmungsumfrage erhoben wird, erklärt die Eintrübung mit der "Gemengelage aus geopolitischen Spannungen, strukturellem Transformationsdruck sowie regulatorischen Anpassungen, etwa im Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz". Dies erhöhe die Komplexität von Investitionsentscheidungen und führe zu längeren Prüfungs- und Abstimmungsprozessen.
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