Fulda sichert sich Goodyear-Gelände per Vorkaufsrecht

Die Stadt Fulda kauft per Vorkaufsrecht das etwa 16,2 ha große Goodyear-Gelände. Laut Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld werde es ein "finanzieller und organisatorischer Kraftakt", die Stadt rechnet mit Kosten von rd. 16,2 Mio. Euro. Die Pläne des Kaufinteressenten, der Frankfurter W&L Logistics GmbH i.G., überzeugten die Stadt nicht. Die Wahrnehmung des Vorkaufsrechtes sieht der Magistrat als begründet an, da die Liegenschaft in Innenstadtlage "von herausragender und einzigartiger Bedeutung" sei. Durch den Ankauf habe man freiere Handhabe beim Bebauungsplan und könne das Areal erschließen sowie neu parzellieren, um kleinteilige Gewerbeansiedlungen zu ermöglichen, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Unabhängig davon beabsichtigt die Stadt weiterhin, von Goodyear ein bislang als Parkplatz genutztes, etwa 8.000 m² großes Teilareal zu erwerben.

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