Büromarkt: Top-7 starten mit zweistelligem Umsatzminus ins Jahr

Der Flächenumsatz in den sieben wichtigsten deutschen Büromärkten sank im ersten Quartal laut dem Maklernetzwerk GPP um 13 % auf rund 620.000 m². Gleichzeitig wuchs der Flächenleerstand im Schnitt um 10 %. Mehr Vermietungen gab es nur in München und Berlin mit jeweils +33 % auf 181.000 m² bzw. 137.000 m². Der Münchner Markt profitierte von gleich zwei Großabschlüssen über 20.000 m² (Tucherpark und An den Brücken), in Berlin führt GPP den Abschluss über 12.000 m² im „B’ella“ als größte Vermietung in Q1 an. Das größte Minus beobachtete GPP in Frankfurt (‑61 % auf 79.700 m²). Danach folgen Hamburg (‑23 % auf 95.000 m²), Köln und Stuttgart (jeweils ‑15 % auf 55.000 bzw. 34.000 m²) sowie Düsseldorf (‑10 % auf 37.800 m²). Der Leerstand erhöhte sich in Hamburg (+26 %) und Köln (+22 %) am stärksten. Die weitere Entwicklung wird stark von konjunkturellen und geopolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere dem Iran‑Krieg, abhängen, so GPP. Mut machen einige große Abschlüsse, die sich abzeichnen.

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