Stromverfügbarkeit kann Immobilienwerte massiv steigern

Lage alleine ist nicht mehr der ausschlaggebende Faktor für den Wert einer Immobilie, so das Fazit einer Studie des Beraterhauses JLL. Energieverfügbarkeit und eine zuverlässige Versorgung gewinnen an Bedeutung, und Nutzer seien bereit, Prämien zu zahlen, um Stromausfälle und Energieunterbrechungen zu vermeiden. Im Silicon Valley erzielten Mietverträge mit hoher Stromleistung von 4.000 Ampere oder mehr in den letzten drei Jahren im Durchschnitt 49 % höhere Preise als alle anderen Mietverträge. In Deutschland zeichne sich diese Entwicklung bei energieintensiven Nutzern wie Rechenzentren schon jetzt ab. Zudem sei die Industriequote von 23 % in Deutschland besonders hoch, 44 % des bundesweiten Stromverbrauchs entfällt auf die Industrie. Die zunehmende Elektrifizierung der Arbeitsprozesse, aber auch das Laden von Elektrofahrzeugen, kann den Spitzenstrombedarf mehr als verdreifachen. Um solche Peaks abzufedern, werden zunehmend Batteriespeicher vor Ort eingesetzt, die eine dezentrale Versorgung sicherstellen. Gebäude mit intelligenter Energieverwaltung und eigener Stromerzeugung haben daher einen Wettbewerbsvorteil.

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