Einzelhandelsimmobilien: Nur wenige Großdeals in Q1

Der bundesweite Retail-Investmentmarkt ist solide ins Jahr 2026 gestartet. Das Transaktionsvolumen im ersten Quartal bewegt sich zwischen 1,1 Mrd. Euro (CBRE) und 1,37 Mrd. Euro (BNP Paribas Real Estate), während Colliers 1,2 Mrd. Euro ausweist. Je nach Quelle ergibt sich damit ein Rückgang um 13 % oder ein  Plus von bis zu 13 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Gestiegen ist die Zahl der Transaktionen bei gleichzeitig sinkender durchschnittlicher Dealgröße. Zu den prägenden Abschlüssen zählen der Verkauf eines 37 Lebensmittelmärkte umfassenden Portfolios an CEV Handelsimmobilien (Edeka) sowie der Mehrheitsverkauf des Leipziger Shoppingcenters „Höfe am Brühl“ an Investika. Ergänzt wurde das Bild durch einzelne großvolumige Highstreet-Deals wie die Alte Akademie in München. Lebensmittelgeankerte Fachmärkte und Fachmarktzentren dominieren mit einem Marktanteil zwischen 52 % und 58 %. Die Spitzenrenditen sind insgesamt stabil, mit leichten Verschiebungen je nach Segment. Fachmarktzentren und Lebensmittelfachmärkte bewegen sich je nach Quelle zwischen 4,6 % und 5,6 %, während Highstreet-Objekte in Toplagen bei rund 3,5 % bis 4,0 % liegen.

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