Pfandbriefbanken warnen vor Berliner Enteignungsgesetz
Die Preiserholung am Immobilienmarkt dürfte sich aus Sicht der Pfandbriefbanken 2026 fortsetzen. Für Wohnimmobilien prognostizieren die vdp-Institute einen Preisanstieg von 2,5 bis 4,5 %; träfe das ein, würden die Preise den Peak aus Q2/2022 erreichen oder übertreffen, sagte Verbandspräsident Bergmann am Mittwoch. Für Büros nannte er ein Plus von 1,0 bis 3,0 %. Die Bodenbildung sei abgeschlossen. Der Markt sei sehr heterogen, die Nachfrage nach ESG-konformen Büros in Toplagen stark, aber "es gibt auch wieder einen Markt für Büros abseits der Super-City-Core-Lagen". Einzelhandelsimmobilien (+0,5 bis +2,5 %) dürften sich stabilisieren, der Strukturwandel halte aber an, so Bergmann. Die skizzierte Entwicklung hängt indes stark von der Entwicklung der Baukosten und Zinskonditionen unter dem Eindruck der Folgen des Iran-Kriegs ab. Hausgemacht ist die Debatte um die Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen in Berlin. "Das hat Ausstrahlungswirkung über Berlin und den Wohnimmobilienmarkt hinaus, in einer Lage, da mehr privates Kapital in den Ausbau der Infrastruktur fließen soll", warnte Hauptgeschäftsführer Tolckmitt.
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