Immobilienpreise steigen zu Beginn des Jahres um 2,2 %

Die Immobilienpreise starten mit moderatem Rückenwind ins Jahr – und die Banken mit einer Index-Überraschung. Der vdp-Index legt im 1. Quartal um 2,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, wobei Wohnimmobilien mit +2,3 % einen stärkeren Preisanstieg als Büro- und Einzelhandelsimmobilien (+1,9 bzw. +1,5 %) verzeichneten. Ermittelt wurden die Werte erstmals gemeinsam mit der Bundesbank: sie umfassen neben den echten Transaktionen der gut 700 vdp-Banken auch Zahlen der Zentralen Immobilienmarktdatenbank der Sparkassen. Die neuen Gewerbeimmobilienpreisindizes aggregieren die Entwicklung für Mehrfamilienhäuser, Büro und Einzelhandel zu einem Deutschland-Index: Dieser weist für das 1. Quartal einen Anstieg um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr aus. Mehrfamilienhäuser verteuerten sich laut vdp-Index um 2,2 %, schwächer als in den Vorquartalen. Die Mieten stiegen demgegenüber um 3,0 %, sodass die Renditen im Mietwohnungsbau auf Jahressicht um 0,8 % zulegten. Auch die Büro-Neuvertragsmieten stiegen mit +2,8 % deutlicher als die von Handelsimmobilien mit +1,5 %.

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