Wohnimmobilienpreise steigen nur noch vereinzelt
Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Deutschland verteuerten sich im ersten Quartal um 0,3 % im Vergleich zum Vorquartal. Den größten Anstieg gab es laut dem Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamts (Destatis) bei Eigentumswohnungen in städtischen Kreisen (+0,9 %). In den kreisfreien Großstädten blieben die Preise stabil, und in dicht besiedelten ländlichen Kreisen sanken sie um 2,3 %. Auch Häuser wurden auf dem Land günstiger und in kreisfreien Großstädten teurer. Im Vergleich zum Vorjahr flachte der durchschnittliche Preisanstieg auf 1,4 % ab – nach Steigerungsraten von knapp 3 und über 3 % in den vorherigen Quartalen. Auch hier ist die Bilanz gemischt: Am stärksten verteuerten sich Wohnungen in dünn besiedelten ländlichen Kreisen (+3,6 %). In den Top-7 stiegen die Wohnungspreise um 0,3 %, in dicht besiedelten ländlichen Kreisen gab es einen Preisrückgang um 0,4 %. Häuser wurden in den Top-7 um 1,4 % teurer und in dünn besiedelten Landkreisen um 0,8 % günstiger.
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