Galeria: 160-Mio.-Kredit sichert Finanzierung bis 2029
Die angeschlagene Warenhauskette Galeria erhält einen Kredit von bis zu 160 Mio. Euro vom US-Investor Gordon Brothers. Damit sei die Finanzierung bis 2029 gesichert, teilt Galeria mit. Der Konzern will sein Geschäftsmodell in den kommenden Jahren grundlegend neu ausrichten. Das beinhaltet auch die Schließung weiterer Filialen. Bis zu 30 Filialen gelten laut einem im Vorfeld erstellten Gutachten von Alix Partners als Wackelkandidaten. Mit der neuen Strategie sollen schon ab dem Geschäftsjahr 2026/2027 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Im Zentrum der Neuausrichtung steht die Konzentration auf profitable Warenhäuser. Jede einzelne Filiale soll wirtschaftlich tragfähig sein. Dazu sucht Galeria das Gespräch mit den Vermietern. In den Gesprächen wird es um standortspezifische Mietkonditionen und Flächenverkleinerungen gehen, die "für beide Vertragsparteien belastbar und auskömmlich sind", so Galeria. Beträchtliche Teile des neuen Kredits fließen zunächst aber in die Ablösung bestehender Finanzierungen.
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