Investmentmarkt in den Top-7 bleibt selektiv und in nationaler Hand

In den deutschen Top-7-Märkten wurden im ersten Halbjahr rund 4,1 Mrd. Euro in Gewerbeimmobilien investiert. Das sind 7 % mehr als im Vorjahr, berechnete German Property Partners (GPP). Den größten Anstieg gab es dank einzelner größerer Deals in Düsseldorf, wo sich der Umsatz auf rund 1 Mrd. Euro verdreifachte ("Deiker Höfe"). Auch in Frankfurt (+47 % auf 303 Mio. Euro) und Hamburg (+27 % auf 1 Mrd. Euro) stiegen die Umsätze, u.a.wegen der Transaktionen "Overture" und Alsterhaus. Weniger als im Vorjahr wurde in München (-32 % auf 628 Mio. Euro) und Berlin (-35 % auf 835 Mio. Euro) investiert. Auch Köln (-17 % auf 250 Mio. Euro) und Stuttgart (-32 % auf 40 Mio. Euro) blieben hinter dem Vorjahr zurück. "Das Marktgeschehen bleibt selektiv", so GPP. Einzelne große Transaktionen prägten das Ergebnis in einigen Märkten, die Mehrzahl der Abschlüsse erfolgte aber im kleinen und mittleren Segment. Wie im Vorjahr wurde der Markt überwiegend von nationalem Kapital getragen. Der Anteil internationaler Investoren lag bei 28 %.

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