Logistik ist bei Investoren gefragt, die Preisvorstellung blockiert oft
Zwischen stabiler Seitwärtsbewegung und moderater Erholung, so beschreiben Maklerhäuser den deutschen Markt für Logistikinvestment im ersten Halbjahr 2026. Die Zahlen zum Transaktionsvolumen von BNPPRE, CBRE, Colliers und Savills gehen weit auseinander und bewegen sich in einer Bandbreite von rd. 2,3 bis 3,26 Mrd. Euro. Die Aktivität hat sich im zweiten Quartal trotz geopolitischer und finanzierungsseitiger Belastungen leicht gesteigert. Strukturell wird der Markt klar von Einzeltransaktionen dominiert, die etwa zwei Drittel bis drei Viertel des Volumens ausmachen, Großdeals sind die Ausnahme. Internationale Investoren treten weiterhin stark in Erscheinung (74 % der Abschlüsse laut BNPPRE), wobei CBRE zusätzlich eine zunehmende Aktivität deutscher Marktteilnehmer beobachtet. Gleichzeitig verlängern sich Kaufprozesse weiterhin aufgrund erschwerter Finanzierungsbedingungen und divergierender Preisvorstellungen. Die Spitzenrenditen liegen zwischen 4,5 und 5,0 % und haben sich zuletzt leicht nach oben bewegt (plus 10 bis 25 Basispunkte). Colliers zufolge könnte das Zinsumfeld künftig Preisvorstellungen unter Druck setzen.
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