Frankfurter Logistikmarkt kommt langsam in Fahrt
Auf dem Frankfurter Industrie- und Logistikimmobilienmarkt hat der Flächenumsatz im zweiten Quartal gegenüber dem schwachen Jahresauftakt angezogen, so dass das erste Halbjahr den Vorjahreswert leicht übersteigt. NAI apollo hat rd. 226.100 m² berechnet, Realogis 245.400 m², Colliers kommt aufgrund eines anderen Zuschnitts sogar auf 294.600 m² und damit ein Ergebnis "auf dem Niveau der Corona-Boomjahre". Die Makler führen den Anstieg primär auf mehrere Großdeals zurück, zuletzt durch Siemens in Offenbach (rd. 32.000 m²). Deals über 10.000 m² tragen gut 50 % zum Umsatz bei, während mittlere Größenklassen spürbare Rückgänge verzeichnen. Das Neubausegment ist so niedrig wie seit zehn Jahren nicht mehr und Projektentwicklungen auf der grünen Wiese kommen auf lediglich 2 %. Die Spitzenmiete bewegt sich zwischen 8,50 und 8,90 Euro/m², die Durchschnittsmiete hat Colliers zufolge um 10 % zugenommen auf 7,50 Euro/m². Für das Gesamtjahr erwarten die Makler einen Umsatz auf Vorjahresniveau (500.000 m²).
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