Kaufpreise für Wohnimmobilien sind im 2. Quartal zurückgegangen
Über sinkende Preise berichten Empirica und Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) jeweils auf Basis von Value-Marktdaten, wenn auch mit unterschiedlicher Ausprägung. So meldet Fahrländer für Eigentumswohnungen im bundesweiten Durchschnitt einen Preisrückgang um 1,5 % gegenüber dem Vor- und um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Empirica ermittelt für Neubauwohnungen bundesweit -0,1 %, gegenüber Q2/2025 steigt der Index leicht (+0,8 %). Im Bestand stagnieren die Preise (+0,1 %) zum Vorquartal, gegenüber dem Vorjahr zeigt sich mit +1,5 % dagegen ein größerer Anstieg. Das Preisniveau vom Jahresbeginn 2022 bleibe in Reichweite, der Aufholprozess werde aber noch Zeit in Anspruch nehmen. Die Wohnungsmieten stiegen laut FPRE bundesweit um 0,4 % gegenüber Q1, sanken aber zum Vorjahr leicht (-0,2 %), in den Top 7 sogar um -0,5 %. Empirica ermittelte dagegen steigende Miet-Indices von rd. 1 % zum Vorquartal: gegenüber Q2/25 stiegen die Mieten in Bestand bzw. Neubau um 3,9 bzw. 3,4 %, "ohne Hinweis auf eine Trendwende".
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