Verteidigung könnte Logistiknachfrage um 9 % treiben

Im Zuge der massiv steigenden Verteidigungsausgaben in Europa könnte ein zusätzlicher Flächenbedarf von 16 Millionen m² entstehen, das entspräche 9 % des durchschnittlichen jährlichen Logistikflächenumsatzes. So lautet das Fazit einer Untersuchung von BNPP AM Alts. Alleine für Deutschland prognostizieren die Experten einen Bedarf in Höhe von rd. 2,9 Mio. m² an Lager- und Produktionsflächen, der sich vornehmlich an bestehenden Verteidigungsclustern in West- und Mitteldeutschland, im Norden sowie in Süddeutschland zeigen wird. Vor allem für Bayern sei zudem mit einer steigenden Nachfrage an Wohnraum für Soldaten und ihre Familienangehörige auch außerhalb von Kasernen zu rechnen. Im Gegensatz zu den großen Produzenten, die in der Regel auf eigene Standorte setzen, nutzen viele der Zulieferer und Logistikdienstleister angemietete Industrie- und Logistikimmobilien. Während Produktionsstandorte oft Eigennutzerprojekte und nur bedingt drittverwendungsfähig seien, biete die Vermietung standardisierter, moderner Industrie- und Logistikflächen an Verteidigungszulieferer für Investoren bessere risikobereinigte Chancen.

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