Alstria: Mieteinnahmen stabil, Verkäufe 5 % unter Buchwert

Der Büroinvestor Alstria meldet für das erste Halbjahr nahezu gleichbleibende Mieteinnahmen von 85 Mio. Euro. Es wurden neue Verträge über 30.100 m² und Vertragsverlängerungen über 48.500 m² abgeschlossen. Beides liegt unter den Vorjahreswerten von 51.000 m² bzw. 65.200 m². Zinssicherungsgeschäfte drückten den Finanzkostenanteil im operativen Gewinn (FFO), sodass dieser deutlich von 29,7 auf 39,4 Mio. Euro stieg. Andererseits sank das Konzernergebnis unterm Strich wegen Finanzierungseffekten von 35,8 auf 24,7 Mio. Euro. Die FFO-Jahresprognose erhöht das Unternehmen von 53 Mio. auf 74 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr wurden drei Verkäufe vereinbart, und zwar in Mannheim (Carl-Reiß-Platz) für 22,85 Mio. Euro, in Dreieich (Hauptstraße 45) für 19,5 Mio. Euro und in Hamburg (Max-Brauer-Allee 89-91) für 21,7 Mio. Euro. Die Preise liegen in Summe 5 % unter dem Buchwert. Man konzentriere sich weiterhin auf die Veräußerung von Immobilien des Nicht-Kernportfolios, um die Verschuldung abzubauen und die Erlöse zu reinvestieren, so das Unternehmen.

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