Vonovia bestätigt Prognose trotz Kaufzurückhaltung
Vonovia hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn im Vermietungsgeschäft um 3,5 % und bei wohnungsnahen Dienstleistungen um 27,5 % gesteigert, während bei der Wohnungsprivatisierung (+1,6 %) und im Vertrieb von Neubauprojekten (-65 %) die Kaufzurückhaltung spürbar ist. Über alle vier Segmente verbesserte sich das bereinigte Ebitda um 2,4 % auf 1,46 Mrd. Euro – wegen gestiegener Finanzierungskosten sank das bereinigte Vorsteuerergebnis aber um 2,6 % auf 962 Mio. Euro. Vonovia bestätigt gleichwohl seine Jahresprognose für alle Ertragskennzahlen und erwartet ein bereinigtes Vorsteuerergebnis zwischen 1,9 und 2,0 Mrd. Euro. Die Portfoliobewertung zur Jahresmitte ergab einen Wertzuwachs von 1,1 %. Aus dem Non-Core-Portfolio wurden deutsche Bestände für 330 Mio. Euro verkauft und die Beteiligung an der niederländischen Vesteda für 200 Mio. Euro. Bis 2028 will man sich hier von weiteren deutschen Wohnimmobilien im Wert von 1,8 Mrd. Euro (darunter je 300 Mio. Euro Pflegeheime und Gewerbeimmobilien) trennen.
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