In den Top 7 steigen die Preise für Wohnungen nicht mehr
Die Immobilienpreise lagen im zweiten Quartal bundesweit 1,3 % über dem Vorjahresniveau, jedoch 0,1 % unter dem des direkten Vorquartals. Wie der auf Transaktionsdaten der Pfandbriefbanken beruhende vdp-Index zeigt, erhöhten sich die Wohnimmobilienpreise auf Jahressicht noch um 1,9 %, Büro- und Einzelhandelspreise verzeichneten hingegen einen Rückgang von -1,2 bzw. -0,2 %. Erstmals seit anderthalb Jahren bewegten sich die Preise damit wieder uneinheitlich. Auch bei Wohnimmobilien geht das Momentum verloren. Gegenüber Q1 fällt der Preisanstieg nur noch gering aus (+0,3 %). In den Top 7 haben sich die Preise für Eigentumswohnungen nicht bewegt, Hamburg (+0,6 %) sowie Düsseldorf und München (je +0,4 %) ragen hier noch heraus, in Berlin tat sich so gut wie nichts (+0,2 %). Bei den Mieten hinken die Metropolen (+1,5 % zum Vorjahr) dem Bundestrend (+3,2 %) ebenfalls hinterher, die Spanne reicht von +3,6 % in Düsseldorf bis +0,6 % in Berlin. Die Gewerbepreise gingen zum Vorquartal um 1,5 % (Büro) bzw. 0,7 % (Einzelhandel) zurück.
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