Deutsche Konsum senkt Schulden, wertet aber weiter stark ab

Die Deutsche Konsum Real Estate kommt mit ihrem Sanierungsplan bzw. Schuldenabbau voran. Durch den Verkauf von acht Immobilien für 78 Mio. Euro konnte der Verschuldungsgrad (Netto-LTV) in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (30. Juni) von 57,8 auf 41,1 % gesenkt werden. Der Zinsaufwand sank daher von 18,7 auf 10,7 Mio. Euro. Während sich die Mieteinnahmen unterproportional verminderten, verbesserte sich so der operative Gewinn (FFO) von 9,9 auf 14,5 Mio. Euro. Die Begutachtung des geschrumpften Portfolios zum 30. Juni ergab indes eine Abwertung von 5,7 % bzw. 41,6 Mio. Euro, prozentual noch höher als vor einem Jahr, in absoluten Zahlen geringer (4,9 % bzw. 47,2 Mio. Euro). Unterm Strich sank der Konzernverlust von 32,6 auf 24,7 Mio. Euro. Der Sanierungsprozess sieht weitere Immobilienverkäufe von bis zu 220 Mio. Euro in den kommenden 14 Monaten vor. Zuletzt wurden zwei Objekte für 16 Mio. Euro mit 1,6 Mio. Euro Jahresmiete veräußert.

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