Premium-Büroimmobilien verlieren in Q2 an Wert

Büroimmobilien in den Toplagen der fünf deutschen Immobilienhochburgen mussten im zweiten Quartal Wertanpassungen hinnehmen. Der Index "Victor Prime Office" von JLL sank im Vergleich zum ersten Quartal um 3 % auf 169,2 Punkte. Das ist der erste Rückgang nach sieben Quartalen mit stabilen bis leicht positiven Bewegungen – und ein Rückgang, der sich angedeutet hat. "Die Veränderung ist ein Spiegelbild der aktuellen Preisbildung", sagt JLL-Bewertungschef Ralf Kemper. Die Evidenz der Vorquartale habe bereits auf eine nötige Renditeanpassung zur Jahresmitte hingedeutet, nun untermauerten Erkenntnisse aus Transaktionen und Bieterverfahren ein höheres Renditeniveau. Von den Vermietungsmärkten kamen zwar weiter positive Impulse, die konnten den Renditeanstieg aber nicht kompensieren. In Berlin (-4,7 % auf 174,3 Punkte) und Hamburg (-3,8 % auf 192 Punkte) fiel der Index am stärksten. Für Frankfurt und Düsseldorf waren es -2,8 % auf 148,3 bzw. -2,5 % auf 153,9 Punkte. Am wertstabilsten zeigte sich München mit -1,7 % auf 191,2 Punkte.

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