Pfandbriefbanken: Robustes Neugeschäft im zweiten Quartal
Die Pfandbriefbanken haben nach Zahlen des Branchenverbandes vdp im 1. Halbjahr Immobiliendarlehen in Höhe von 80,4 Mrd. Euro vergeben, 8,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum (74,1 Mrd. Euro). Auf Wohnimmobiliendarlehen entfielen 50,1 Mrd. Euro (+5,3 %). Gewerbeimmobiliendarlehen wuchsen sogar um 14,3 % auf 30,3 Mrd. Euro, allerdings auf nach wie vor niedrigem Niveau. Die befürchtete Delle durch den Iran-Krieg im zweiten Quartal ist ausgeblieben: So stiegen die Darlehenszusagen im Gewerbesegment gegenüber dem ersten Quartal um 7,5 % auf 15,7 Mrd. Euro, getragen von einem kräftigen Anstieg bei Bürofinanzierungen (7,9 Mrd. Euro, +14,5 %). Die Wohnimmobilienfinanzierung sank indes um 1,2 % auf 24,9 Mrd. Euro, sodass das gesamte Neugeschäft nur um 2,0 % auf 40,6 Mrd. Euro zulegte. Für das 2. Halbjahr rechnet der vdp mit allenfalls leichten Anstiegen des Immobilienfinanzierungsneugeschäfts. Dies reiche weiterhin nicht aus, um die Tilgungen zu kompensieren. Der Gewerbeimmobilienfinanzierungsbestand sank um 3,5 % auf 278,4 Mrd. Euro.
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