CA Immo: Immobilienabwertung beschert Konzernverlust
Der Büroentwickler- und Bestandhalter CA Immo hat im ersten Halbjahr infolge von Verkäufen 14,5 % weniger an Mieten eingenommen (90,5 Mio. Euro). Trotz einer hohen Vermietungsquote von 94 % und einer flächenbereinigten Mietsteigerung von 2 % wurden die Immobilien deutlich stärker abgewertet: Das Neubewertungsergebnis belief sich auf –53,7 Mio. Euro nach –14,0 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025. Als Grund nennt das Unternehmen die leichte Renditedekompression in Deutschland, die sich auf das Bestandsportfolio, die Entwicklungsprojekte und die Grundstücksreserven auswirkte. Zwar sanken die Finanzkosten (–26 %) und Aufwendungen (–11 %) deutlich, doch unterm Strich färbt sich das Konzernergebnis rot (–1,4 Mio. Euro nach +31,3 Mio. Euro). CA Immo hat im Jahresverlauf zehn Non-Core-Liegenschaften für zusammen 270 Mio. Euro verkauft. Darüber hinaus unterzeichnete man im 3. Quartal den Verkauf von drei weiteren deutschen Objekten, u.a. des Frankfurter Intercity-Hotels für fast 65 Mio. Euro.
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