Erbud stellt das Geschäft mit Modulbauten ein

Der börsennotierte polnische Baukonzern Erbud stellt fünf Jahre nach Markteintritt seine Investitionen in das Geschäft mit Modulbauten ein. Laufende Projekte der Tochter MOD21 würden aber abgeschlossen, teilt Erbud mit. Seit 2021 habe das auf modularen Holzbau spezialisierte Start-up gut 20 Projekte realisiert. Gestiegene Zinsen, eine zurückhaltende Investitionstätigkeit und die geringe Nachfrage nach größeren Neubauprojekten hätten die Entwicklung des Modulbaugeschäfts erheblich beeinträchtigt. Um das serielle und modulare Bauen in Deutschland, das 2021 an Fahrt aufzunehmen schien und viele Akteure anlockte, ist es zuletzt ruhiger geworden, auch wenn Investoren erklären, dass sie für ihre Fonds auch modular erstellte Bauten suchen. Einzelne Unternehmen kämpfen, suchen ihre Produktion anderweitig auszulasten oder straucheln. Ein erfolgreicher Akteur wie Goldbeck verkündete gerade ein Joint Venture mit M.A. Mortenson, um auf dem US-Markt ab 2027 serielles, systematisiertes Bauen zu etablieren. Der biete "enormes Potenzial", so Geschäftsführer Jan-Hendrik Goldbeck.

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