Brawo: Millionenschwerer Fehlbetrag durch Immobiliengeschäfte
Die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (Brawo) muss mit bis zu 720 Mio. Euro gestützt werden. Insbesondere Geschäfte im Immobiliensegment haben ein millionenschweres Loch in die Bilanz gerissen. Künftig will sich die Bank neu aufstellen und ihr bisheriges Geschäftsmodell überarbeiten. Das Jahresergebnis 2025 wurde durch hohe negative Bewertungseffekte bei Krediten, Beteiligungen und Immobilien belastet, teilte die Bank mit. Das vorläufige Ergebnis nach Abwertungen würde sich auf -608,1 Mio. Euro belaufen. Nahezu alle Wertberichtigungen (96 %) entfallen auf bankferne Geschäftsfelder, und davon rund 80 % auf das Geschäftsfeld Real Estate. Um handlungsfähig zu bleiben, erhält die Brawo Garantien aus dem Stützungsfonds des Branchenverbands BVR, zudem wurden Reserven von 136 Mio. Euro aufgelöst.
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