Hotelinvestments vor stärkerem Schlussquartal
Das Transaktionsvolumen mit Hotel- und Beherbergungsimmobilien in Deutschland belief sich bis Ende September auf 960 Mio. bis 1,01 Mrd. Euro. Nach Angaben von CBRE, BNPPRE, C&W und Savills bedeutet das einen Rückgang von 27 bis 44 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Während die Anzahl der Verkäufe hoch blieb bzw. stieg, wurden großvolumige Deals deutlich seltener abgeschlossen. BNPPRE prognostiziert allerdings angesichts mehrerer laufender Großtransaktionen ein Jahresergebnis von 1,5 Mrd. Euro. Vom Umsatz der ersten drei Quartale entfielen laut Savills 140 Mio. Euro auf Serviced Apartments. CBRE hebt hervor, dass Value-add-Strategien mit einem Anteil von fast 50 % die wichtigste Anlagestrategie waren. C&W beobachtete, dass die Regionen außerhalb der Top-7-Städte mit 550 Mio. Euro das Marktgeschehen stützten und dort der Umsatzrückgang mit 21 % deutlich geringer ausfiel als in den Top-7-Märkten. Internationale Investoren stellten weiterhin knapp die Hälfte des Investmentvolumens. Die Bruttospitzenrendite blieb bei 5,25 bis 5,5 %, CBRE erwartet aber einen Anstieg.
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