Wenig Umsatz, aber große Pipeline bei Einzelhandelsimmobilien
Das Transaktionsvolumen mit deutschen Handelsimmobilien sank in den ersten neun Monaten laut Zahlen von JLL und BNP Paribas Real Estate um rund ein Viertel auf 3,2 bzw. 3,1 Mrd. Euro. CBRE und Colliers registrierten sogar ein Minus von etwa 35 % auf 2,5 bzw. 2,4 Mrd. Euro. Das dritte Quartal war das schwächste im bisherigen Jahresverlauf. Portfoliodeals blieben laut CBRE ganz aus, große Transaktionen gab es wenige. Zu den größten Deals in Q3 zählt Colliers mit rund 100 Mio. Euro den HavelPark Dallgow bei Berlin. Dieses Fachmarktzentrum war Teil des sogenannten Christie-Portfolios von Madison und Redevco (vormals Redos). Insgesamt zählte BNPPRE seit Januar mehr Deals als im Vorjahreszeitraum – allerdings bei einem historisch geringen Durchschnittsvolumen pro Deal von 17 Mio. Euro. JLL leitet aus der hohen Zahl der Transaktionen eine gesunde Marktstruktur ab. Zudem seien derzeit viele Deals in der Pipeline, was einen Umsatzanstieg in Q4 erwarten lasse.
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