Branicks-Aktionäre behindern Sanierungsplan
Die außerordentliche Hauptversammlung der Branicks Group hat am vergangenen Freitag nicht allen Beschlussvorschlägen zugestimmt, sodass das Ende Juli bekanntgegebene Sanierungskonzept erst einmal nicht umgesetzt werden kann. Man prüfe nun die nächsten Schritte und Optionen, teilt Branicks mit. "Sollte keine Lösung mit den wesentlichen Gläubigern der Gesellschaft gefunden werden, ist der Fortbestand der Gesellschaft unmittelbar gefährdet", heißt es weiter. Abgelehnt hatten die Aktionäre – auf der Hauptversammlung waren 55,19 % des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten – den Tagesordnungspunkt 4, in dem es um Beraterverträge mit Blacklake Management Partners und MDC Matthias Danne Consulting geht. In der Folge erklärten Matthias Danne und Blacklake-Geschäftsführer Johannes Conradi, dass sie die Wahl in den Aufsichtsrat noch nicht annehmen, sondern sich die Ablehnung vorbehalten. Den anderen drei Tagesordnungspunkten stimmten die Aktionäre zu. Diese betreffen die Übertragung von einem Großteil des Unternehmensvermögens in eine neue Luxemburger Gesellschaft sowie die Verkleinerung des Aufsichtsrats.
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